Presse
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Aktuell von: Bundesministerium für Wirtschaft - Kompakt
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- Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, gratuliert zur 50. IFA in Berlin:
- Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums "Wege ins Netz 2010" nominiert zwanzig vorbildliche Projekte
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- Brüderle startet neuen "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ"
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle besucht Polen
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Pressestimmen
- Westfälische Rundschau, 22. April 2006, © WR
Aus dem Geschäftsleben: Sven Gronemeyer erstellt Onlineportal
"Made in Germany" auf Prüfstand
Halver. (mc) Wir sind alle mit ihnen aufgewachsen: den Markenartikeln "Made in Germany". Doch es ist nicht immer drin, was drauf steht: Deutsche Markenhersteller lassen ihre Produkte im billigeren Ausland anfertigen. - Woher also wissen, was wirklich noch das Prädikat "Made in Germany" verdient? Ein Onlineportal soll dem bewussten Konsumenten im Produktdschungel weiterhelfen.
"Beim Einkaufen fehlte mir oftmals die nötige Transparenz zu erkennen, in welchem Maße ein Produkt in Deutschland gefertigt
wurde", so Sven Gronemeyer. Nach diesen persönlichen Überlegungen, durch den Austausch mit Freunden und Bekannten, wusste der
28-jährige, dass auch andere eine bessere Durchsichtigkeit haben möchten. Aus diesem Grund überlegte der Halveraner sich, ein
Onlineportal zu erstellen, um so die Verbraucher über Waren aus Deutschland aufzuklären. Von der Idee bis zur Realisierung
dauerte es einige Zeit: Ende letzten Jahres kam die Idee auf. Im Januar begann er mit den Recherchearbeiten. "In der
Uni-Bibliothek Bonn habe ich mich erst einmal mit den rechtlichen Hintergründen zum Begriff Made in Germany auseinandergesetzt",
erklärt Gronemeyer. Bei der Suche hat der studierte Archäologe festgestellt, das viele Firmen Begrifflichkeiten wie "Design in
Germany" oder "Designed in Germany" verwenden. Außerdem stellte er fest, das "Made in Germany" kein geschützter Begriff ist.
"Firmen können ohne eine vorherige Kontrolle auf ihre Produkte mit Siegel auszeichnen", macht Sven Gronemeyer deutlich. Mit den
neuen Erkenntnissen, erstellte er ein Konzept für einen Internetauftritt. Dabei setzt er sowohl auf Verbraucher als auch auf
die Firmen.
Während sich die Verbraucher einserseits über die Hersteller informieren können und gezielt nach deutschen Herstellern für bestimmte Produkte suchen. Gibt man beispielsweise "S" in der Suchmaske an, werden "Sessel, Sofas, Stuehle" als Möglichkeit angezeigt. "So muss nicht wie bei anderen Suchen Namen geraten werden, die dann keine Übereinstimmungen finden", so Gronemeyer.
Für Firmen möchte er eine Präsentationsplattform anbieten. Gegen eine "geringe Summe" wird ein Firmenprofil erstellt, auf dem die Firmen ihre Unternehmensphilosophie vorstellen können.
Außerdem wird das Sortiment in der Onlinedatenbank aufgenommen. - Bis zum 31. Juli ist die Aufnahme kostenlos. "100 Firmen habe ich mir rausgepickt, diese werden in der nächsten Zeit angeschrieben".
Dazu sollen verschiedene Standpunkte der Politik und der Wirtschaft veröffentlicht werden. Zurzeit läuft außerdem eine Anfrage bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Frau Merkel ein Grußwort für das Portal schreiben würde", so Gronemeyer.
